{"id":1939,"date":"2024-06-10T15:11:08","date_gmt":"2024-06-10T13:11:08","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturtage-poing.de\/?page_id=1939"},"modified":"2024-06-18T13:39:23","modified_gmt":"2024-06-18T11:39:23","slug":"konzertabend-die-goldene-zeit-der-ufa","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kulturtage-poing.de\/?page_id=1939","title":{"rendered":"Konzertabend &#8222;Die goldene Zeit der UFA&#8220;"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"http:\/\/kulturtage-poing.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/1_UFA_Foto_Laurence_Chaperon_gross-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/kulturtage-poing.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/1_UFA_Foto_Laurence_Chaperon_gross-1024x683.jpg\" alt=\"Foto: Laurence Chaperon\" class=\"wp-image-1976\" srcset=\"http:\/\/kulturtage-poing.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/1_UFA_Foto_Laurence_Chaperon_gross-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/kulturtage-poing.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/1_UFA_Foto_Laurence_Chaperon_gross-300x200.jpg 300w, http:\/\/kulturtage-poing.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/1_UFA_Foto_Laurence_Chaperon_gross-768x512.jpg 768w, http:\/\/kulturtage-poing.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/1_UFA_Foto_Laurence_Chaperon_gross-1536x1024.jpg 1536w, http:\/\/kulturtage-poing.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/1_UFA_Foto_Laurence_Chaperon_gross-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em><strong>Foto:<\/strong> Laurence Chaperon <\/em><br><em><strong>Jenny Sch\u00e4uffelen<\/strong> (Klavier &amp; Akkordeon<\/em>), <em><strong>Marie Giroux<\/strong> (Mezzosopran &amp; Querfl\u00f6te), <strong>Joseph Schnurr<\/strong> (Tenor &amp; Gitarre)<\/em><br><em>                                                                                                                                                                          <\/em>                                                   <\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><em><strong>Jenny Sch\u00e4uffelen<\/strong> (Klavier &amp; Akkordeon<\/em>), <em><strong>Marie Giroux<\/strong> (Mezzosopran &amp; Querfl\u00f6te), <strong>Joseph Schnurr<\/strong> (Tenor &amp; Gitarre)<\/em>Die Ufa-Film- und Musikindustrie und ihre schillernden Stars haben eine Epoche gepr\u00e4gt. Eine fr\u00f6hliche und staatlich gef\u00f6rderte Kunst, die sich jedoch in einer dunklen Zeit entwickelt hat, so fein wie fies orchestriert von Joseph Goebbels, dem sogenannten Reichsminister f\u00fcr Volksaufkl\u00e4rung und Propaganda. Es war ihm bewusst, dass die Menschen von der t\u00e4glichen Kriegshetze und F\u00fchrer-Indoktrination Erholung brauchten, und dass unpolitische Unterhaltung daf\u00fcr geeignet war.<br>Musik-, Operetten- und Revuefilme erlebten deshalb in den Drei\u00dfiger- und Vierzigerjahren einen ausgesprochenen Boom. Lilian Harvey und Willy Fritsch, Marika R\u00f6kk und Johannes Heesters, Hans Albers, Ilse Werner und Zarah Leander boten den Zuschauern Glanz und Glamour. Sie lie\u00dfen sie ihre in Tr\u00fcmmer fallende Welt f\u00fcr wenige Stunden vergessen. Aber wie passt das zusammen? Kann echte Musik und Kunst unter Zensur entstehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Manche K\u00fcnstler wie Zarah Leander wussten geschickt die Waage zu halten: Auf einer Party traf sie den Nazi-Propagandaboss Joseph Goebbels. Der fragte sie gef\u00e4hrlich ironisch: &#8222;Zarah &#8230; Ist das nicht ein j\u00fcdischer Name?&#8220; &#8222;Oh, vielleicht&#8220;, sagte die Schauspielerin, &#8222;aber was ist mit Josef?\u201c &#8222;Hmmm &#8230; ja, ja, eine gute Antwort&#8220;, antwortete Goebbels.<br>Auch ein Missbrauch, egal welcher Art, Motivation oder welchen Systems, vermag aber die Kunst weder ihres Charakters zu berauben noch ihren innersten Kern in seinem Sinne zu verderben. Und fest steht, dass die Filmmusik der UFA und ihre Lieder echte Kunst sind: Sie haben nichts von ihrem Glanz verloren und bleiben sehr beliebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Franz\u00f6sin Marie Giroux und der Kanadier Joseph Schnurr bieten mit ihrer Begleiterin Jenny Sch\u00e4uffelen eine charmante und nostalgische musikalische Revue der Ufa-\u00c4ra und zeichnen das Portr\u00e4t einer zwiesp\u00e4ltigen Epoche &#8230; Willkommen im Salon von Zarah Leander&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jenny Sch\u00e4uffelen (Klavier &amp; Akkordeon), Marie Giroux (Mezzosopran &amp; Querfl\u00f6te), Joseph Schnurr (Tenor &amp; Gitarre)Die Ufa-Film- und Musikindustrie und ihre schillernden Stars haben eine Epoche gepr\u00e4gt. 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