Dem Stück vorangeschickt ist ein Vorspiel, in dem ein Dichter auf Inspirationssuche, sich die Geschichte der Nonne und des Lügners von der Bedienung erzählen lässt. Mit diesem Kniff rückt der Dramatiker das Geschehen in eine romantische Ferne. Und tatsächlich haben wir das Gefühl, einer viktorianischen Komödie mit Wilde´schem Scharfsinn und bissigem Sprachwitz beizuwohnen, die vor beinahe keinem moralischen Tabubruch halt macht, diese jedoch in charmante Ironie und Lebensweisheiten verpackt.
Zum Stück:
Charlie ist ein reicher junger Mann und ein sehr charmanter Lügner. Er kennt seinen Erzeuger nicht und wurde von Frau von Schicketanz, der Schwester des Kardinals und dem Butler Petrops im Wohlstand erzogen. Mit seinen Freunden Udo und Bodo befindet er sich augenblicklich in einem Trainingslager, mit 4-monatigem freiwilligen Zölibat. Das Ergebnis einer Wette. „Keine Frau darf die Klausur der Herren stören.“ Da treibt Charlie im Fluss die schöne Novizin Angela in die Arme, die sich just aus dem Fenster ihrer Zelle in die Fluten warf. Grund dafür ist ein gefundenes Baby, das Angela im Kloster aufziehen wollte, nebenbei schreibt sie dort in ihrer Zelle Gedichte für einen bewussten „Charlie“.
Natürlich verliebt sich der Lügner Charlie sogleich in die Novizin, die ihn zu kennen scheint, obwohl sie ihn noch nie gesehen hat. Und nach allerhand Beinahe-Anzüglichkeiten, Verwicklungen und Verwirrungen der Herzen …
…aber schauen Sie selbst und lassen Sie sich überraschen. Freuen Sie sich mit uns auf eine romantische Komödie. Die Aufführungstermine sind der 16.Oktober und der 18. Oktober 2026.
